Läuterung
Dark Fantasy Geschichte
Die Geschichte „Läuterung“ von Cinnabun hat am EIS Schreibwettbewerb 2025 zu den Themen Dark Romance und Romantasy teilgenommen. Wir freuen uns darauf, die Geschichte endlich mit der Community teilen zu können!
Triggerwarnung: Diese Dark Fantasy Geschichte enthält explizite sexuelle Inhalte, religiöse Motive, Macht- und Dominanzdynamiken, dämonische Figuren sowie psychische Manipulation und Zwangssituationen. Wenn diese Themen für Dich belastend sein könnten, lies lieber bei einer anderen erotischen Geschichte weiter.
Kapitel 1
Es hatte gedauert, bis Belith das offene Fenster des Priesters fand. Er hatte nicht das Zimmer genommen, was ihm die Gemeinde direkt über dem Kirchenschiff zur freien Verfügung gestellt hat, sondern verzog sich in das einzige, spottbillige Hostel am anderen Ende der schon dörflich anmutenden Kleinstadt. Belith verlagerte ihr Gewicht vom rechten Fußballen auf den linken, während sie sich das spärlich eingerichtete Zimmer einverleibte. Eine sich abpellende Raufasertapete klammerte sich nur mit Müh und Not an den letzten Rest des Putzes. Hier und da standen ein Tisch, eine Kommode und ein paar Koffer auf dem grauen, fleckigen Teppich.
Dieser Ort war wahrscheinlich der größte Stimmungskiller, den sie je gesehen hatte.
„Na hier kommt ja Freude auf“, murmelte der Sukkubus zu sich selbst, während sie ihre Flügel einzog. Sie schob ihre Hände über den Kopf, striff seicht gegen ihre Hörner und streckte sich. Das blendend helle Mondlicht umrahmte ihre weiten üppigen Kurven, die fast perfekt ins schmale Hostel-Fenster zu passen schienen. Im Gegenlicht ähnelte Belith einer der Bleiglasfenster der Kirche, die sie bisher nur von außen gesehen hatte. Wirbel für Wirbel richtete sie sich zu ihrer vollen Größe auf und umgriff kurz die Oberkante um sich wie eine Katze nach vorne in den Raum lehnen zu können, ihr langer schwarzer Schwanz balancierte sie gekonnt aus. Beliths wanderte nur noch kurz über das trostlose Mobiliar, bevor sie sich auf den Grund fokussierte, weswegen sie eigentlich gekommen war.
Wenige Zentimeter unter ihr stand ein einfaches Holzbett, passend zur fehlenden Ästhetik. Ein weiterer Grund nicht hier sein zu wollen, und doch… Der Inhalt dieses Bettes war mehr als nur verführerisch. Selbst für sie.
Die kurze dünne Decke konnte kaum den Berg von einem Mann abdecken, der sich vor ihr erstreckte. Der Priester hatte einen Arm hinter den Kopf gelegt, was die Kurven seines Bizepses provokant hervorhob. Die muskelbepackte Brust hob und senkte sich rhythmisch zum Takt seines Atems, während er ein Bein angewinkelt zur Seite fallen ließ. Beliths eigener Atem stockte, als ihr Blick zu seinem Becken wanderte. Der dünne Stoff über ihm ließ keinen Raum für Spekulationen. Dieses Monster, das sich an einem Oberschenkel entlang abzeichnete, brachte den erfahrenen Sukkubus zum Schlucken.
Er war fast so lang wie ihr Unterarm, von der Dicke ganz zu schweigen. Welcher Gott erlaubte einem Priester so gut ausgestattet zu sein! Wie kann dieser Mann überhaupt an Keuschheit und Moral denken, geschweige denn normal laufen?! Belith blinzelte, als ob ihr dadurch eine Strategie einfallen würde, diese Heimsuchung unbeschadet durchzustehen. Sicher, Dämonen waren anders gebaut und auch sie war trainiert genug, um gewisse „Situationen“ zu ihren Gunsten durchzustehen.
Aber DAS?
Rein logistisch zweifelte sie schon an der Umsetzung ihres Vorhabens. Vielleicht wäre eine andere Herangehensweise gar nicht so verkehrt. Letzte Woche hatte Belith nur mit einem verruchten Hüftschwung und einem unschuldigen Augenaufschlag den Bürgermeister dazu gebracht der Kirche den Rücke zuzukehren. Für viele Männer reichte es schon die Gestalt ihrer Jugendliebe anzunehmen, um sie von jeglichem Anstand fernzuhalten. Jedenfalls reichte es für die meisten in dieser gottvergessenen Kleinstadt, wo niemand einen Glasfaseranschluss hatte und die Auswahl der Pornos in der Bibliothek relativ beschränkt schien.
Also wie schwer konnte es schon sein diesen Priester zu verderben?
Kapitel 2
Der Sukkubus sog scharf die stickige Luft ein, ließ den Fensterrahmen los und landete elegant auf dem definierten Oberkörper. Ihren Arsch ließ Belith mit geübter Geschmeidigkeit auf seinen Schritt gleiten, während sie ihre Oberschenkel weiter spreizte, um sich bequem aufsetzen zu können. Der Schwanz des Sukkubus bewegte sich in lasziven Wellen hinter ihrem Rücken, die herzförmige Spitze pulsierte hypnotisierend bei jeder Wiederholung. Sie nahm sich Zeit. Die Nacht hatte gerade erst begonnen.
Ihre spitzen Klauen warfen Gänsehaut am Nacken des Priesters auf, als Belith ihren Rücken bog und sich genüsslich nach vorne schob. Sie achtete genau auf den Takt seines Atems, passte ihre Bewegungen genau an und näherte sich geduldig seinem Gesicht.
Langsam.
Ganz langsam, er brauchte noch nicht aufwachen.
Sie musste nur ein bisschen in seinen Gedanken herumstöbern. Eine wehmütige Erinnerung an eine verflossene Chance würde vielleicht genügen, um ihn in ihre Arme laufen zu lassen. Beliths weicher Körper ergoss sich immer weiter über seinen, ihre Hüften hoben und senkten sich unbewusst, als sie sich weiter zu dem Priester vorarbeitete.
Doch bevor ihre Klauen über sein leicht stoppliges Kinn streifen konnten, blieb Belith zum zweiten Mal am selben Abend der Atem weg. Die verführerische Bewegung ihres Schwanzes stockte ruckartig, als sie das Monster gegen ihre Pussy drücken fühlte. Ihre Präsenz schien ihn auch im Schlaf auf Touren zu bringen. Es war nichts Ungewöhnliches für Belith und doch musste sie sich in diesem Moment auf die Unterlippe beißen, um ein Stöhnen zu unterdrücken. Die Härte seines Glieds pulsierte gnadenlos gegen sie, während der Sukkubus ihre Hüften davon abhalten musste sich, ohne ihre Erlaubnis weiter an der Härte unter ihr zu reiben.
Belith unterdrückte nur mit Mühe ein Stöhnen, ihre Klauen bohrten sich unbewusst in seine Schultern. Was war nur los mit ihr heute Nacht? Das hier war doch nur ein einfacher niederer Priester, warum zum Teufel konnte sie sich nicht zusammenreißen und einfach –
Bevor Belith regieren konnte, nahm die Atmung des Priesters an Fahrt auf. Eine warme, erstaunlich grobe Hand packte den zuckenden Schwanz des erstaunten Sukkubus und rieb genüsslich über die sensible Herzspitze. Beliths Körper kollabierte auf die breite Brust unter ihr als ein erbärmliches Wimmern ihre dunkelrot gebissenen Lippen verließ. Die scharfen Eckzähne blitzten leicht im Mondlicht, als der Priester seinen Daumen immer wieder über das Ende ihres Schwanzes fahren ließ.
„Ganz schön frech für einen gewöhnlichen Sukkubus!“
Belith konnte die tiefe Stimme des Priesters in seiner Brust grollen hören, als sie mit all ihrer Macht versuchte von eben dieser wieder loszukommen.
Ihr Körper boykottierte jeglichen Befehl, keinen Zentimeter konnte sie zwischen sich und der warmen Haut unter ihr bringen. Mit letzter Kraft versuchte Belith wenigstens ihren Schwanz verschwinden zu lassen, aber selbst das war eine Herausforderung, der sie nicht mehr gewachsen war.
Als sie ihren Kopf zur Seite neigte, um diesem Kerl unter ihr nicht in die Augen schauen zu müssen, machet sie viel zu spät die Runen aus, die unter dem dreckigen Teppich, um das Bett herum aufleuchten.
Verdammt!
Dieser Priester hatte sie einfach so gebunden mit einfacher irdischer Magie und Salz vom Lidl um die Ecke. Wie peinlich!
Belith drehte ihren Kopf von diesem Elend weg, ließ ihn auf seine Schulter fallen und stöhnte lautlos auf, als der Daumen des Priesters wieder über die pulsierende Schwanzspitze fuhr. Mit Schrecken erwischte sie sich dabei ihren Hintern nach oben zu schieben, um mehr von diesem prickelnden Gefühl zu bekommen. Es fühlte sich viel zu gut an.
Zitternd hob der Sukkubus ihren Blick und schielte in dieses grinsende, verboten anziehende Gesicht vor ihr. Da war keine Scham in seinen Augen, keine Lust, die er verbergen müsste.
Nein.
Der Priester schien genau zu wissen, was er tat und wie er den Dämon auf sich in den Wahnsinn treiben konnte. Frustriert biss sich Belith wieder auf die Unterlippe. Die feuchte Wärme zwischen ihren breiten, weichen Oberschenkeln kroch hoch in ihre Brust und ließ ihre Nippel gnadenlos hart werden. Allein das Reiben gegen seine Haut ließ Belith winseln. Wann ist sie so schwach geworden!
„Bastard-… Ich bring dich um, ich-…“, zischte sie, doch das Zittern in ihrer Stimme zerstörte den Anschein des Protests.
Der Priester hatte wenig für ihre Drohung übrig. Er antwortete nicht direkt, sondern ließ seine Fingerkuppen seicht an der Länge ihres bebenden Schwanzes heruntergleiten, während seine andere Hand ihre langen dunkelroten Haare über ihren Rücken nach hinten strich.
„Ja? Und weiter?“, lachte er, führte die wild pochende Herzspitze an seine Lippen und küsste das zuckende Ende. Der halb abgebrochene Laut, den er als Stöhnen identifizierte, schien seine Laune nur zu verbessern. Verspielt biss er sanft in die pulsierende Spitze, die sich immer weiter zwischen seine Lippen drängte und anschwoll. „Komm schon. Ich kann dir nur folgen, wenn du ihn ganzen Sätzen mit mir sprichst.“
Belith spürte, wie sich eine heiße Nässe an ihren Schwenkel zu ihren Knien hinabarbeitete. Dieser verfickte Bastard! Dieser feige Mistkerl! Dieser dreiste – Oh Gott sie ist kurz davor –
„Nicht- Nicht-…“, stottert der Sukkubus. Jeder seiner Bisse fühlt sich wie ein Elektroschock an, der direkt zu ihrem Kitzler ging. Lange hielt Belith es nicht mehr aus. „Nicht so doll! Nicht so-… schnell-… Ich-…“
Doch als der Priester ihr Kinn zu sich hochdrückt und seine Zähne die Spitze ihres Schwanzes mit etwas mehr Kraft einschlossen, brach sie. Der Orgasmus brachte Belith an den Rand einer Ohnmacht, er nahm jede Ecke ihres Wesens ein und löschte für einen kurzen Moment jegliche Vernunft aus, die ihr noch geblieben war. Der Schrei, der aus ihrer Kehle schoss, brachte die Möbel und das Bett unter ihr zum Vibrieren. Die Bettpfosten lösten sich vom Boden und für einen kurzen Moment schwebten sie.
Kapitel 3
Beliths Körper sackte vollkommen gelöst in sich zusammen, das Bett tat es ihr gleich und krachte wieder auf die Holzdielen.
Sie war sich sicher, hätte sie der Priester nicht festgehalten, wäre sie nach unten auf den Salzkreis gerutscht. Ihr Schwanz glitt sanft zurück über ihren Rücken, während sich ihr Steißbein entspannte. Ungewollt ließ sie ihren Arsch unzeremoniell zurück auf seinen Schritt fallen.
„Du bist zu sensibel, kleiner Teufel“, säuselte er in ihr Ohr. Mit einem unlesbaren Grinsen nahm er ihr Kinn wieder zwischen Zeigefinger und Daumen, wischte das Rinnsal Sabber von ihrer Lippe und drehte ihren Kopf von rechts nach links als würde er sie begutachten wollen. „Die Sukkubus vor dir haben doch einiges mehr ertragen.“
Verwirrt schielte sie ihn an. Vor ihr? Deswegen war er also so unbeeindruckt von ihrem Auftreten. Wie oft hatte der Mistkerl das schon gemacht?!
„Wenn ich hier rauskomme –… Wenn ich mich wieder bewegen kann –…“ Belith rang nach Luft. Dieses Gefühl der Schwerelosigkeit vernebelte ihr immer noch die Sinne und sie konnte fühlen, wie ihre Beine zitterten. Wie peinlich! Ein Sterblicher hatte sie in wenigen Minuten zum Höhepunkt gebracht und das alles ohne das Monster, das nun wieder gegen ihren nassen Schritt drückte, zu benutzen. Sein Glied schien noch härter geworden zu sein.
„Ich werde dir die Augen auskratzen! Ich werde dich bis in alle Ewigkeit als meinen Sklaven halten, du ekelhafter dreister gottesfürchtiger Bastard!“ Das Schnaufen in ihrer Stimme gab Beliths Drohung leider nicht den Nachdruck, den sie sich gewünscht hätte.
Aber wie denn auch, wenn sie gerade nicht mal geradeaus denken konnte. Ein ungutes Gefühl breitete sich in ihrer Magengegend aus. Der Priester schien erstaunlich viel Erfahrung mit ihrer Art zu haben. Soweit sie es beurteilen konnte, war der Salzkreis um das Bett herum makellos und auch, dass er wusste, wie er mit ihr umzugehen hatte, ließ sie nicht los.
Dieser Mann unter ihr schien nicht der Typ Mensch zu sein, der seine Opfer einfach gehen ließ.
Was war also mit all ihren Schwestern geschehen, die ihm über den Weg gelaufen sind?
„Ach wirklich?“ Der Priester stieß belustigt Luft aus seiner Nase. Da lag etwas so Degradierendes in seinem Ton, dass Belith am liebsten aufschreien wollte. Nur ob aus Frustration oder Lust… das wusste sie schon längst nicht mehr. „Ihr seid alle so niedlich, wenn ihr euch aufregt.“
Mit einem Knurren drückte sich Belith an seinen Schultern hoch, ihre Arme zitterten leicht, als ob sie ihr eigenes Körpergewicht nicht mehr stemmen konnte. Die Kombination aus dem Salz auf dem Boden und das Nachwirken seiner Zunge auf ihrer Schwanzspitze hat ihre Muskeln in Gummi verwandelt.
„Du denkst wirklich, du wärst so schlau, was? Nur weil du mich reingelegt hast, heißt das nicht, dass du mir überlegen bist, Sterblicher…“
Beliths Protest ebbte in ein erbärmliches Stottern ab, als er leicht sein Becken nach oben drückte und sein Glied in einer fließenden Bewegung an ihr rieb. Das durfte nicht wahr sein! Mit dem bisschen Würde, die der Sukkubus noch zusammenkratzen konnte, krallte sie sich fest in das Laken, um nicht wieder auf der Brust des Priesters zusammenzubrechen. Aber auch das brachte ihre verräterischen Hüften nicht davon ab sich dem Rhythmus seiner Stöße anzupassen. Wie ein notgeiles Tier rieb sie ihre übersensible Pussy gierig gegen den willkommenen Widerstand, als ob sie nicht gerade erst gekommen wäre. Sie kam sich so armselig vor! Irgendwas trieb sie aber weiter, ließ sie nicht in Ruhe, brannte in ihrem Bauch, ihrer Brust und zwang sie so nah bei ihm zu bleiben wie nur möglich.
„Warum tust du das?“, wimmerte Belith erstaunlich leise. Sie konnte nicht begreifen, wie ihr Körper so schnell gegen ihre Lust verlor. Was auch immer dieser Mann war, es konnte nicht menschlich sein.
Nein, es durfte nicht menschlich sein.
„Wer bist du?“ Die Frage war nicht mehr als ein Hauch. „Was bist du?“
Kapitel 4
Handflächen unter ihren luxuriösen Arsch fahren und grub seine Finger in die empfindliche Haut. Belith gab nach und vergrub ihren Kopf in seine Halskuhle, während sich ihr ganzer Körper, ihr ganzes Wesen gegen ihn presste. Angetrieben von der besitzergreifenden Art, wie er ihre Arschbacken auseinanderzog und wieder zusammenklatschen ließ, schnellte Beliths spitze Zunge hervor um jeden einzelnen Schweißtropfen, der an seinem Hals herunterlief aufzulecken. Dieser Priester roch, wie sich Sünder den Himmel vorstellten. Scharfe Klauen krallten sich in den breiten heißen Rücken, durch den sie gerade so ihr Gleichgewicht hielt.
Sie spürte, wie ein Teil ihrer Selbst in ihn überging.
Und nicht viel hielt den Sukkubus noch davon ab ihm alles zu geben, was von ihrer verfluchten Seele noch übrig war.
Sein Glied presste nun immer drängender gegen ihren feuchten Schritt und verdrängte die Bedenken, die sie bei dem ersten Anblick dieses Monsters hatte. Jetzt wollte sie es.
Verlangte danach. Dieses bittersüße Reiben verspottete Belith, versprach ihr Erlösung von der brennenden Not, die sich in ihrem Venushügel fraß und reichte trotzdem nicht aus.
Dieser erbärmliche Trockenfick war ein Witz!
Belith brauchte ihn so nahe wie irgend möglich oder sie würde an diesem Gefühl zu Grunde gehen, davon war sie überzeugt. Egal, ob er sie spalten würde, egal, ob ihre enge Pussy seine Länge nicht ertragen könnte, egal, ob er sie auslachen würde, weil sie eine Schande für ihre gesamte Brut war.
Dieser Priester, dieser Sterbliche, dieser Gottestreue würde sie endlich vervollständigen, auch wenn es das Ende ihrer Würde bedeutete.
„Mein Name…“, knurrte er in ihr Ohr, sein heißer Atem kitzelte ihre Nackenhaare und ließ sie nur noch mehr auslaufen. „Ist Kain.“
Belith schlang ihren Schwanz wie eine Peitsche um seinen festen durchtrainierten Oberschenkel, um irgendwie ihr Gleichgewicht auf ihm zu behalten. Der Name ließ etwas in der hintersten Ecke ihres Bewusstseins aufleuchten. Ein Funke, der sie warnen hätte sollen. Der alle Alarmglocken in ihr aktivieren hätten müssten. Doch was war schon dieser mickrige Funke gegen das Inferno in ihrem Körper.
Als seine Eichel fast schon zärtlich zwischen ihre Schamlippen fuhr, war „Kain“ nur ein Name, der geschrien werden wollte.
„Gott höchstpersönlich hat mir noch eine Chance gegeben.“
Kain sicherte seinen Griff um ihren Hintern und hob sie leicht nach oben, womit er sie davon abhielt sich weiter auf sein Glied rutschen zu lassen. Das frustrierte Grunzen des bebenden Sukkubus schien ihn nur noch mehr zu reizen.
„Ich werde Liliths ganze Brut auf den göttlichen Pfad bringen…“
Bei dieser Aussage packte er ihren Hintern so fest, dass sie vor Schreck und Schmerz aufjaulte.
Wenn es nur das gewesen wäre…
Speichel sammelte sich hinter ihren vollen Lippen, als das beißende Gefühl auf ihrer Haut nur noch mehr zu dem Kribbeln zwischen ihren Beinen beitrug. Kain schien die Grenze zwischen Sterblichkeit und Menschlichkeit schon vor Äonen überschritten zu haben.
Der älteste Sohn von den ersten Menschen hatte alles Weltliche hinter sich gelassen und suchte Rache.
Selbst durch Belith vom Schielen verschwommene Sicht konnte sie das Blitzen des Wahnsinns in seinen Pupillen erkennen.
„So werde ich endlich meinen rechtmäßigen Platz im Himmel einnehmen. Mein Bruder wartet schon sehnsüchtig!“
Beliths Krallen bohrten sich nur noch tiefer in sein Fleisch, als er ihr ihre Erlösung weiter verweigerte. Hilflos hing sie mit ihrer Pussy genau über seinem Glied und nicht mal das verzweifelte Zucken ihrer Hüften konnten Kain dazu überreden sie loszulassen. Ihre Brüste drückte gegen ihn, verzweifeltes Keuchen sog den letzten Rest der verbrauchten, überhitzten Luft um sie herum ein.
„Bitte!“, japste der Sukkubus, Tränen der Verzweiflung rannen ihr über die geröteten Wangen. „Lass… mich… Ich brauche das…“
Kain umgriff ihren Arsch nur noch mit einem Arm und strich ihr mit diesem herabwürdigenden Lächeln über die nasse Wange, bevor er die salzige Flüssigkeit von seinen Fingerkuppen leckte.
„Ganze Sätze, kleiner Teufel. Du hast doch gehört, was ich gesagt habe.“ Seine freie, raue Hand wanderte von seinem Mund zu ihren vollen Brüsten und ließ den Hauch einer Berührung über ihre Nippel fahren. Belith riss den Kopf nach hinten und stöhnte auf.
„Bettel. Bettel und ich erlöse dich.“
Betteln lag nicht in Beliths Natur. Sie hatte noch nie um etwas bitten müssen. Die Menschen flehten sie an, bettelten um ihre Zuwendung.
Jedoch schien das nun ein ganzes Leben her zu sein. Sie konnte nicht denken, nicht atmen, alles, was sie wahrnahm, war er.
Dieser Priester. Dieser Sünder. Dieser unbarmherzige Mann, der sie endlich ficken sollte!
„Erlös‘ mich!“, schrie Belith ihn an, der Rest Würde explodierte in ihrer Brust. „Bitte! Nimm mich, füll mich, läutere mich!“
Kapitel 5
Kains Lachen hallte durch den kargen Raum. Sie hatte ihn wohl zufrieden gestellt. Erstaunlich behutsam senkte er ihre Hüften auf sein steifes, pulsierendes Glied, während seine Augen keine Sekunde von ihren wichen.
Oh… GOTT!
Belith war sich sicher, dass er sie jeden Moment in Zwei teilen könnte, wenn er wollte. Kain müsste nur seinen Arm von ihr nehmen und sie würde ihn vollends in sich einnehmen. Brechen. Nie wieder aufstehen.
„Lass mich nicht los!“, keuchte sie halb blind vor Lust und diesem süßen Schmerz, der sie immer weiter spreizte, ihre Krallen zogen tiefe Spuren über seinen Rücken. „Lass mich bitte nicht los…“
Immer tiefer sank der Sukkubus auf seine breite Länge, Kains Arm führte sie behutsam nach unten.
„Sch sch sch…“ Er strich ihr beruhigend durch die Haare. „Atme. Du machst das so gut.“ Der seltsame Wechsel im Ton seiner sonst so verspottenden Stimmlage brachte Belith nur noch mehr dazu sich an ihn zu drücken.
„Denk an deine Seele. Denk an meine Seele.“
Als sie das Ende seines Schaftes erreichte, bog sich ihr Rücken unwillkürlich nach vorne. Der Schrei, der ihr entfuhr, war ein Gemisch aus der bittersüßen Qual und dem tiefsitzenden Verlangen, dass endlich gestillt wurde.
Sie war vollkommen. Endlich vollständig nach all den Jahrtausenden voller Sünde.
Sein Arm löste sich von ihren Hüften und glitt zwischen ihre Beine. Gekonnt kreiste er um ihren geschwollenen Kitzler. Nur für einen kurzen, quälenden Moment. Als ob sein Schwanz in ihr nicht reichen würde.
Kain verschränkte seine Hände hinter ihrem Rücken und führte sie in genau die Position, die er haben wollte.
Er nahm sich Zeit mit dem ersten Stoß, den Belith bis in ihren Bauchnabel spürte. Ihr Kopf versuchte Worte zu bilden, versuchte ihn anzuflehen nicht aufzuhören. Doch alles, was aus ihrem Mund fiel, war ein wirrer Schwall aus Stöhnen und Wortfetzen.
Schnell hatten sie einen angenehmen Rhythmus gefunden und Kains angestrengtes Keuchen, dass gegen ihren Hals schlug, brachte Belith nur noch mehr dazu sich vollends dem hinzugeben, was auch immer mit ihr vorhatte.
„Pater Noster, qui es in caelis…“
Unbarmherzig zog Kain das Tempo mit dem Beginn des Gebetes an und Belith spürte, wie ihre Krallen immer tiefer in seine Muskeln vordrangen. Sein heißes Blut ergoss sich über ihre Hände, die Kain unter keinen Umständen losgelassen hätten.
„Sanctificetur nomen tuum. Adveniat regnum tuum.“
Die Schreie des Sukkubus drangen durch das offene Fenster in den Hof, flossen dort in eine Symphony ihres göttlichen Verderbens und trieben Beliths Körper nur noch weiter an, dem Rhythmus des Priesters zu folgen.
In ihrem Rausch bemerkte sie nicht, dass sich ihre Hörner in die Schädeldecke zurückzogen, ihr Schwanz entglitt im Schein des Mondes und sie hätte fast den Halt verloren, hätte Kain ihre Hüften nicht plötzlich gierig an sich gezogen.
„Fiat voluntas tua, sicut in caelo, et in terra. Panem nostrum quotidianum da nobis hodie. Et dimitte nobis debita nostra, sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.“
Belith brauchte sich nicht mal mehr bewegen. Er führte sie, leitete sie, fickte sie, als hätte er sie vom Fluch ihres Seins befreien können. Verzweifelt versuchte sie sich an seinem malträtierten Rücken festzuhalten, als sich auch ihre Krallen zurückzogen.
„Et ne nos inducas in tentationem: sed libera nos a malo. Quia tuum est regnum et potestas et Gloria in saecula.“
Ihr Rücken kribbelte, ihre Hände krampften. Gleich. Sie war so kurz davor! Kain rammte ihr Becken mit voller Kraft auf seinen Schwanz und entlockte dem Sukkubus einen finalen gellenden Schrei, als er sich in ihr ergoss.
Weiße, ausladende Flügel brachen aus Beliths Schulterblättern, als der Orgasmus sie übermannte. Federn tanzten in ihrem verschwommenen Blickfeld, kitzelten über ihr Schlüsselbein und fielen wie Schnee auf den nun nutzlosen Salzkreis unter ihnen.
Belith hatte keinen Drang mehr zu fliehen, es schien so sinnlos.
Wenn sein Schwanz der Himmel war, dann konnte die Hölle zufrieren. „Amen.“
















