Dunkles Verlangen
Erotische Geschichte
Die Geschichte „Dunkles Verlangen“ von Karlie Bischoff hat am EIS Schreibwettbewerb 2025 zu den Themen Dark Romance und Romantasy teilgenommen. Wir freuen uns darauf, die Geschichte endlich mit der Community teilen zu können!
Triggerwarnung: In dieser Geschichte geht es um eine gegenseitige Jagd, die auch Kampfhandlungen beinhaltet. Zudem handelt die Geschichte von einem Vampir, in diesem Kontext kommen auch beißen und Blut vor. Wenn diese Themen nichts für Dich sind, lies lieber bei einer anderen erotischen Geschichte weiter.
Kapitel 1
Der Regen prasselte auf das Kopfsteinpflaster und erschwerte mir die Sicht. Jeder Tropfen war wie ein Trommelschlag in meinem Kopf. Ich rannte und hatte das Messer noch immer fest in der Hand, obwohl ich gegen die schiere Geschwindigkeit, mit der er mich verfolgte, kaum eine Chance hatte.
Wir lieferten uns ein Katz-und-Maus-Spiel und ich war mir nicht sicher, wer es dieses Mal gewinnen würde. Ich hatte zig Fallen gestellt und dennoch hatte er mir mein Schwert und fast alle Waffen abgenommen. Seine Augen glühten in der Dunkelheit wie zwei kleine Rubine. Sie kamen mir kalt und hungrig vor.
Jeder meiner Schritte hallte laut auf dem verlassenen Hof, und ich spürte, wie er sich näherte. Seine Präsenz war wie ein Schatten, der mir den Atem raubte. In meiner Eile stolperte ich fast über eine Wurzel, fing mich aber wieder. Mein Herz raste. Nicht vor Angst, sondern vor Aufregung.
Er hatte mich so leicht entwaffnet, als wäre es ein Kinderspiel. Mir blieb nur noch mein Messer, das ich unter keinen Umständen verlieren wollte. Atemlos presste ich mich gegen die feuchte Mauer des Klosters, das ich soeben umrundet hatte. Ich atmete schwer, während meine Augen fieberhaft nach einem Ausweg suchten.
In der Nähe knackte ein Ast. Er war nicht weit entfernt und die Kälte seiner Präsenz drückte mich in die Enge. Als ich um die nächste Hausecke huschte, entdeckte ich eine Treppe, die an der Balustrade auf einen Balkon hinaufreichte.
Mein Messer war nichts gegen seine Kraft, aber vielleicht würde die Höhe mir einen kleinen Vorteil verschaffen. Er lachte leise und ich erschauderte. Es war ein Geräusch, das mir in den Knochen vibrierte. Nicht hämisch und auch nicht verspielt, einfach nur hungrig. Ich wusste, dass er dieses Spiel genoss. Jeder Schritt, den ich machte, ließ ihn schneller werden und näherkommen. Ich musste mir etwas einfallen lassen, um das Blatt zu wenden.
»Komm raus, wo immer du bist«, drang seine dunkle Stimme zu mir. Sie klang vertraut nach all den Jahren und ich spürte, wie eine seltsame Mischung aus Nervosität und Anspannung in mir wuchs.
Nervös drückte ich mich dicht an die Wand und stieg leise durch ein zerbrochenes Fenster. Der Flur, in dem ich mich wiederfand, war leer. Langsam schlich ich vorwärts, jeder Schritt ein Risiko.
Ich war nur wenige Meter vorangekommen, als ich ihn plötzlich hinter mir spürte. Er war da, ohne ein Geräusch zu machen. Es war nur diese eisige Präsenz, die meinen Nacken brennen ließ.
Zielstrebig stieß ich mit dem Messer nach ihm, doch er ergriff mein Handgelenk und war schneller als gedacht. Ich wich zurück und rutschte fast auf einer feuchten Treppenstufe aus. Sein Lachen war nah.
»Du kannst nicht ewig weglaufen«, raunte er. Die Kühle seiner Haut drang durch mein Shirt und versetzte meinen ganzen Körper in Alarmbereitschaft. Ich schluckte schwer und wusste, dass ich keine Zeit mehr hatte.
Die Jagd war fast vorbei, und tief in mir wuchs ein elektrisierendes Gefühl.
Kapitel 2
Ich wirbelte herum und holte erneut mit dem Messer aus, doch er blockte den Angriff mühelos ab. Seine Hände waren wie aus Stahl und sein Blick brannte sich in mich hinein, als wollte er nicht nur meinen Körper, sondern alles von mir erfassen. Er zog mich ein Stück näher und ich konnte den kalten Hauch seiner Lippen an meiner Schläfe wahrnehmen.
»Schon müde, kleine Jägerin?«, flüsterte er. Seine tiefe Stimme hinterließ eine Gänsehaut auf meiner Haut. Jedes Mal hatte er diese Wirkung auf mich und ich verfluchte ihn dafür. Mit einem Satz sprang ich zurück und versuchte, Abstand zu gewinnen, aber er spielte mit mir.
Es kam mir wie ein Tanz aus Macht und Provokation vor. Ich spürte, wie meine Muskeln brannten und mein Herzschlag davon galoppierte.
»Komm schon, wehr dich noch ein wenig«, verlangte er und folgte mir. »Sonst ist es langweilig.« Ein kalter Windhauch streifte meine Haut, als er mich erneut an sich zog. Ich rammte ihm das Messer in die Schulter und war überrascht darüber, dass es mir gelang.
Er zuckte nicht einmal, sondern lachte nur leise. Ich wusste, dass ich ihn damit nicht verletzen konnte, aber kampflos aufzugeben war nicht mein Stil.
»Das gefällt mir schon besser«, murmelte er, seine Stimme ein gefährliches Versprechen, das mir einen Schauer über den Rücken jagte. Vampire waren mächtig und wir Menschen hatten gegen sie nicht oft eine Chance. Es war schwer, sie zu töten, denn sie heilten unglaublich schnell.
Ich blieb nicht stehen, sondern eilte die kalten Stufen nach unten. Das Kloster wurde nicht mehr benutzt, aber der Altar und all die Bänke waren noch gut zu sehen. Ich hatte kaum die erste Bank erreicht, da packte er mich und wirbelte mich herum.
»Wo willst du denn hin?«
»Unser Spiel in die Länge ziehen«, stieß ich aus und drückte die Hände gegen seine Brust. Er bewegte sich keinen Millimeter.
»Das willst du doch gar nicht«, erwiderte er rau und ein Schaudern erfasste mich. »Können wir uns nicht darauf einigen, dass ich diese Runde gewonnen habe?« Ich schnaubte empört und holte aus, um ihn zu schlagen, doch er griff nach meiner Hand und hielt sie fest.
»Willst du nicht wissen, was der Gewinn ist?«, fragte er und ich spürte, wie mein Magen vor Aufregung hüpfte. Wollte ich die Antwort erfahren? »Da drüben steht der Altar. Ich will dich dort liegen sehen.«
Meine Augen weiteten sich.
»Auf keinen Fall.« Meine Ablehnung ließ ihn grinsen. Er beugte sich zu mir und hauchte einen Kuss auf meine Halsbeuge. Mein Körper erzitterte und doch schaffte ich es nicht, mich weiter zu wehren. Wie auch?
Kapitel 3
Nur zu präsent waren all die Male, in denen einer von uns den anderen gejagt hatte. In den letzten Jahren waren wir uns über sämtliche Kontinente hinterhergejagt. Oftmals hatte er gewonnen und wenige Male auch ich.
Der Gewinn war immer derselbe. Entweder gab ich mich ihm hin oder er sich mir. Aus der jetzigen Jagd ging wohl er als Sieger hervor, von daher würde ich mich fügen. Ich hatte keine Waffen mehr und war gegen ihn machtlos. Er lachte leise und drängte mich rückwärts, in Richtung des Altars.
»Setz dich!«, verlangte er dunkel und seine Augen blitzten gefährlich. Mir konnte er damit allerdings keine Angst machen, ich kannte ihn viel zu gut.
»Warum sollte ich das tun?«, fragte ich atemlos und fühlte, wie ein Schaudern durch meinen Körper rauschte.
»Ich habe gewonnen.« Damit war eigentlich alles gesagt und zittrig holte ich Luft. Seine Lippen strichen mir am Kiefer entlang, und ehe ich mich versah, hatte er sie auf meinen Mund gepresst. Der Kuss war allumfassend und vernebelte mir die Sinne. Würden meine Jägerkollegen von meiner Verfehlung erfahren, wäre ich geliefert. Aber genauso wie ich den Mund hielt, tat es Draven ebenso. Wir wussten genau, was wir bewahren mussten. Das hier gehörte eindeutig dazu.
Er schob seine Zunge in meinen Mund und mein Körper wurde nachgiebig. Seine Hand legte sich fest in meinen Rücken, um mich an sich zu pressen. Schreiend erwachte die Lust in mir zum Leben und verlangte danach, gehört zu werden. Ihm ging es nicht anders, denn deutlich konnte ich die harte Beule an meinem Bauch spüren. Mit einem Rest an Verstand versuchte ich, ihn von mir zu schieben, doch er ließ es nicht zu.
Als er meine Halsbeuge küsste, war meine Willenskraft dahin. Ich legte den Kopf schief, um ihm den Zugang zu erleichtern. Seine Zähne ritzten sachte über die empfindliche Haut und eine Gänsehaut bildete sich.
Meine Kniekehlen stießen an den Altar und ich ließ mich zurücksinken. Er ragte breit und gefährlich vor mir auf. Eigentlich sollte ich ihn jagen und töten, doch dieses Spiel hier gefiel mir so viel besser. Dravens Augen funkelten dunkel und sahen verlangend auf mich hinunter. Er hatte mich genau dort, wo er mich haben wollte. Vor sich.
»Zieh dich aus.« Befehlend drang seine Stimme durch das Kloster und zitternd vor Aufregung legte ich ein Kleidungsstück nach dem anderen ab. Als ich nackt vor ihm saß, huschte Begierde über sein Gesicht.
»Öffne meine Hose«, forderte er rau und meine Mitte zog sich vor Lust zusammen. Ich tat, was er wollte und schob ihm die eng anliegende Hose hinunter. Wie immer trug er keine Unterwäsche.
Sein Schwanz ragte hart und pulsierend vor mir auf und glänzte an der Spitze. Ich wusste genau, wie er schmeckte, und konnte es nicht erwarten, ihn in den Mund zu nehmen.
Kapitel 4
»Befriedige mich.« Zufrieden sah er dabei zu, wie ich die Hand nach ihm ausstreckte und seinen Schwanz umfasste. Angespannt leckte ich mir über die Lippen, als ich an ihm auf und ab rieb. Er genoss meine Berührung und legte den Kopf in den Nacken.
Nach all den Jahren war es leicht für mich, ihm das zu geben, was er wollte. Ich kannte all seine Wünsche.
Ein Klicken riss mich aus meinen Gedanken und eine kleine Flamme erschien neben mir. Er zündete mit einem Feuerzeug die Kerzen an, die auf dem Altar aufgestellt standen. Nacheinander erhellten sie das dunkle Kloster in einem geheimnisvollen Schein.
»Nimm mich in den Mund«, verlangte er und strich mit seinem Daumen an meinem Kiefer entlang. Seine Fingerspitze glitt über meine Lippen und ich öffnete sie brav.
Mit der Zunge leckte ich an seinem Finger, ehe ich Küsse auf seinen Unterbauch hauchte. Er erschauderte und legte eine Hand auf meinen Hinterkopf. Begierig küsste ich mich weiter nach unten, bis ich bei seiner Spitze ankam.
Das hier gefiel ihm sehr. Er verlangte es fast jedes Mal von mir. Ich öffnete den Mund und nahm ihn in mich auf. Sein Geschmack breitete sich auf meiner Zunge aus und leise stöhnte ich.
Kein Mann käme je an ihn heran. Ob es daran lag, weil er ein Vampir war? Ich konnte es nicht sagen, doch an sich war es mir auch egal. Ich liebte alles an ihm und wollte nicht, dass unser Spiel jemals endete.
Er drängte sich weiter in mich und überwand ohne Vorwarnung meinen Rachen. Ich würgte, doch er hielt nicht inne, sondern schob sich noch tiefer. Erst als ich an seinem Unterbauch anstieß, hörte er auf.
Ich spürte ihn groß und dick in meinem Hals und hatte Mühe, gegen meinen Würgereiz anzukämpfen. Wie so oft hatte er keine Gnade und verharrte in mir. Er wusste genau, dass er mir damit den Atem raubte, doch er kannte meine Grenzen und reizte sie nur zu gerne aus.
Zwischen meinen Beinen pochte es verlangend und ich musste mich selbst davon abhalten, mich anzufassen, um mir Linderung zu verschaffen. Das durfte ich erst, wenn er es mir erlaubte. Ich krallte meine Finger in seinen Oberschenkel und endlich zog er sich mit einem tiefen Stöhnen zurück. Hustend holte ich Luft, während er mit dem Daumen meine Tränen auf den Wangen wegwischte.
»So wunderschön. Meine kleine Jägerin«, raunte er und drängte sich erneut zwischen meine Lippen. Die Lust jagte nur so durch meine Adern und ich legte den Kopf in den Nacken, um ihn tief aufzunehmen.
Stöhnend schob er sich bis in meinen Rachen und fickte meinen Hals. Ich würgte und neue Tränen erschienen in meinen Augenwinkeln. Aufhören wollte ich dennoch nicht. Das, was er hier mit mir tat, machte mich unglaublich an.
Seine Hand an meinem Hinterkopf krallte sich in meine Haare und wickelte sie um sein Handgelenk. Er hielt mich starr an Ort und Stelle und zwängte sich immer wieder weit in meinen Hals. Die Lust peitschte höher, dabei hatte er mich noch nicht einmal richtig angefasst.
»Ich habe eine kleine Überraschung für dich«, erklang seine Stimme und ich sah zu ihm hoch. »Willst du sie sehen?« Ich nickte leicht, denn mehr war mir mit seiner Hand auf meinem Hinterkopf und seinem Schwanz in meinem Mund nicht möglich.
Kapitel 5
Hatte er ein neues Spielzeug dabei? Er griff in seine Hosentasche und holte zwei kleine Gegenstände hervor. Ich runzelte die Stirn, konnte aber keinen genaueren Blick erhaschen, da er sich wieder tief in meinen Mund schob und dort verharrte.
»Sie werden dir gefallen«, stöhnte er leise. Ehe ich reagieren konnte, beugte er sich hinunter und ein scharfer Schmerz schoss durch meine linke Brust. Ich ächzte und wollte mich zurückziehen, doch er drückte mich sofort wieder auf seinen Schwanz.
»Hiergeblieben!« Beinahe grob zwängte er sich in meinen Mund, und als ich schon dachte, dass ich es nicht mehr aushalten konnte, ließ er mich frei. Wie immer merkte er genau, wann es genug war. Ich holte hektisch Luft und er nutzte die Gelegenheit und verzierte auch meine andere Brust. Stöhnend zuckte ich zusammen und sah auf mich hinunter.
Er hatte mir zwei Nippelklemmen angelegt, die Schmerzwellen durch meinen Körper jagten. Verdammt, tat das weh. Der Schmerz war allgegenwärtig und dennoch schickte er auch Stromschläge zu meiner Mitte, wo meine Klit verlangend pulsierte.
»Wunderschön«, hauchte Draven und spielte an den Klemmen. Jedes Mal, wenn er sie berührte, schoss eine neue Welle durch mich hindurch und ich stöhnte heiser auf. »Gefällt es dir?« Er wartete keine Antwort ab, sondern legte mir eine Hand auf die Brust, um mich nach hinten auf den Altar zu legen. Der kühle Stein linderte die Hitze meiner Haut und ich seufzte.
Sein Blick wanderte zwischen meine Beine und ich war mir sicher, dass er die Feuchtigkeit dort sehen konnte. Schämen tat ich mich dafür nicht, immerhin zeigten wir uns seit Jahren deutlich, wie sehr uns dieses Spiel anmachte.
Kühle Finger strichen über meine heiße Mitte und ich erschauderte. Nichts sehnte ich mehr herbei, als dass er mich endlich richtig anfassen würde. Er lachte leise, da er ganz genau wusste, was ich mir wünschte.
»Nur nicht so ungeduldig, kleine Jägerin«, brummte er und spielte erneut an den Klemmen. Ich stöhnte, als er an einer von ihnen zog und hielt mich am Rand des Altars fest. Meine Klit pochte wie verrückt.
»Schließ die Augen und halte sie geschlossen. Du öffnest sie erst, wenn ich es dir erlaube!«, befahl er und atemlos schloss ich die Lider. Was hatte er vor? Seine Hand strich über meinen Bauch bis zu meiner Mitte. Er liebkoste meine Schamlippen und fuhr hauchzart an ihnen entlang.
Mit der anderen Hand spreizte er meine Beine weiter, bis ich breit geöffnet vor ihm lag. Eine Fingerspitze tauchte in mich hinein und ich wölbte mich ihm entgegen. Wieder lachte er und machte mich damit fast verrückt. Ich wollte mehr. So viel mehr. Als er endlich einen Finger in mich schob, stöhnte ich erleichtert auf und legte den Kopf in den Nacken. Er spielte mit mir und stieß die Hand langsam vor und zurück.
Ich ließ mich fallen und genoss die Liebkosungen, die er mir schenkte. Als ein heißer Schmerz meine Brust erfasste, zischte ich erschrocken auf. Was war das? Ich war kurz davor, die Augen zu öffnen, doch er schnalzte mit der Zunge und erinnerte mich an seinen Befehl.
»Was war das?«, fragte ich atemlos und wieder zuckte ich zusammen, als Hitze mich traf.
»Kannst du es nicht erraten?« Erneut flammte eine Stelle neben meinem Nippel auf und es dauerte einen Augenblick, bis ich begriff, dass er mich mit Kerzenwachs beträufelte.
Mein schneller Atem hallte laut in dem Kloster wieder, während Draven meine Brust mit Wachs verzierte. Es brannte und war ungewohnt, dennoch schoss mir jeder Tropfen direkt in meine Klit. Ich spürte, wie er eine heiße Spur zu meinem Bauchnabel setzte und erschauderte.
»Möchtest du wissen, wie es sich auf deiner schönen Pussy anfühlt?«, fragte er dunkel und ich hörte deutlich heraus, wie sehr ihn das hier erregte. Fahrig nickte ich und sofort traf mich ein heißer Tropfen auf meiner Schamlippe. Ich keuchte leise, konnte meine Beine jedoch nicht schließen, da er dazwischenstand. Immer wieder zuckte ich zusammen und stöhnte. Wie so oft kannte er keine Gnade und brachte mich an den Rand meiner Schmerzgrenze.
Als wäre das Wachs nicht genug, spielte er ausgiebig mit den Klemmen und sandte damit unentwegt Schauer durch meinen Körper.
Meine Haut war feucht vor Schweiß und ich sehnte nichts mehr herbei, als dass er mich endlich erlösen würde.
»Wenn du dich nur sehen könntest«, sagte er und ich schnaubte.
»Ich werde dir alles heimzahlen«, erwiderte ich heiser und er lachte, während er an einer Klemme zupfte.
»Oh, ich freue mich auf alles, was du mir antun wirst.« Seine Worte reizten mich nur noch mehr und als er zwei Finger in mich schob, stöhnte ich auf. Er drang bis zum Fingerknöchel in mich. Es war genau das, was ich jetzt brauchte.
Mit dem Daumen umkreiste er meine Klit und ich spreizte meine Beine noch weiter. Wohin er die Kerze gestellt hatte, konnte ich nicht sagen, doch als er den Druck verstärkte, waren alle Gedanken an das Wachs verschwunden.
Einzig die Erregung, die er durch meinen Körper jagte, setzte sich in meinen Verstand fest und ich erzitterte. »Willst du mehr?«, fragte er dunkel und ich keuchte ein lautes »Ja!«.
Kapitel 6
Er strich mit einem Finger seiner anderen Hand bis zu meinem After und drückte leicht gegen das enge Loch. Ich hielt die Luft an, als er ihn tiefer schob und in mich eindrang. Ein Stöhnen presste sich zwischen meinen Lippen empor und ein zufriedener Laut entkam ihm.
»Genieße es«, befahl er und stieß seine Finger vor und zurück.
Zusammen mit seinem Daumen katapultierte mich das beinahe über den Rand, aber er kannte mich zu gut und ließ rechtzeitig von meiner Klit ab.
Ich brummte genervt und hob die Hüfte, doch er kam meiner stummen Bitte nicht nach. Stattdessen zog er seine Finger aus mir und schnipste erneut an die Klemmen. Ich stöhnte und spürte, wie er sich zwischen meinen Beinen positionierte.
Zielstrebig packte er meine Hände und hielt sie über meinem Kopf fest. Sein Atem strich über mein Gesicht und dann lagen auch schon seine Lippen auf meinen. Der Kuss war intensiv und heiß, wie alles an ihm. Unsere Zungen duellierten sich und ich wünschte mir sehnlichst, dass er endlich in mich eindrang.
Als könne er Gedanken lesen, tat er das auch und ich biss verlangend in seine Lippe. Er knurrte und stieß sich vollends in mich. »Verdammt!«, stöhnte ich und fühlte, wie seine Zunge an meinem Hals entlangstrich. Ich bot ihm die empfindliche Haut an und hoffte, dass er wieder einmal von mir trank. Das tat er nur, wenn er die Runde für sich gewann, da ich es ihm im Falle meines Sieges stets verwehrte.
Es reizte ihn dann umso mehr und ich erschauderte, als die Spitzen seiner Zähne über mich schabten. Ein leiser Schrei entkam mir, als er sie schließlich fest in mich bohrte.
Es war ein stechender Schmerz, da er nicht gerade zimperlich mit mir umging. Sofort spürte ich Blut laufen, das er gierig aufsaugte. Erregt brummte er und begann, seine Hüften vor- und zurückzustoßen.
Mein Körper erzitterte, als seine Brust über meine rieb. Die Klemmen zogen fürchterlich an meinen Nippeln und reizten mich. Sobald er sich genug an mir genährt hatte, leckte er über die Stelle und richtete sich wieder auf.
»Du schmeckst köstlich«, knurrte er und ich stöhnte zufrieden.
»Wie immer also?«, fragte ich frech und er rammte sich tief in mich. Eine Antwort blieb er mir schuldig, doch es war mir egal. Sein Schwanz in mir lenkte mich viel zu sehr ab und die Klemmen trieben mich so langsam in den Wahnsinn. Er zupfte nacheinander an ihnen und Schmerzwellen jagten durch mich hindurch.
Als seine Hand zwischen meine Beine wanderte, krallte ich mich wieder an den Rand des Altars. Ich brauchte unbedingt einen Halt, um nicht in tausend Teile zu zerspringen. Er streichelte meine Klit mit genau dem richtigen Druck und meine Beine zitterten, während ich sie weit gespreizt hielt. In dieser Position konnte er alles von mir sehen und ich war mir sicher, dass er beobachtete, wie sein Schwanz in mich stieß.
Seine freie Hand legte sich plötzlich um meinen Hals und drückte zu. Automatisch umschlang ich sein Handgelenk, doch er war viel stärker als ich. Keinen Millimeter konnte ich seine Finger lockern und so raubte er mir nach und nach den Atem. Ich konnte nur noch gepresst Luft holen und fühlte mich, als würde ich schweben. Der Sauerstoffmangel zusammen mit dem Schmerz und der Lust, die er mir schenkte, waren einfach zu viel. Nur er schaffte es, mich das spüren zu lassen, und keuchend sog ich die notwendige Luft an seinen Fingern vorbei in meine Lunge.
Seine Stöße wurden härter. Beinahe grob rammte er sich in mich. »Lass mich ... kommen«, bettelte ich atemlos und er knurrte. Wenn er gewonnen hatte, wollte er keine Befehle von mir entgegen nehmen. Dennoch verstärkte er den Druck auf meine Klit und ich nahm an, dass er selbst ebenfalls fast so weit war, denn ansonsten hätte er niemals auf mich gehört.
Seine Hand um meinen Hals verschwand und hektisch sog ich die Luft ein. Gnadenlos zog er an den Nippelklemmen und katapultierte mich damit regelrecht über die Schwelle. Ich kam so heftig zum Höhepunkt, dass mein Körper durchgeschüttelt wurde und ich mich rhythmisch um ihn zusammenzog.
Sein Stöhnen nahm ich nur noch am Rande wahr, zu sehr überwältigten mich die Gefühle. Als die Wellen langsam nachließen, blieb ich matt auf dem Altar liegen, während mein Herzschlag in meinen Ohren donnerte.
Dravens Stöße hörten schließlich auf und er beugte sich zu mir, um mir einen Kuss zu geben. Ich schlang die Arme um seinen Hals und schob ihm kurzerhand die Zunge in den Mund. Die nächste Runde wollte auf jeden Fall ich gewinnen.
Seine Hand rutschte zu meiner Brust und schnell entfernte er hintereinander die Klemmen. Ein scharfer Schmerz schoss in meine Nippel, als das Blut zurückkehrte und ich zischte gepeinigt auf.
»Das kriegst du zurück«, knurrte ich und er lachte an meinen Lippen.
»Willst du mir auch welche anlegen?«, fragte er neckisch und zog sich langsam zurück. Sein dunkler Blick hielt mich gefangen, als ich demonstrativ nickte. »Dann solltest du das nächste Mal gewinnen«, fügte er hinzu.
»Das werde ich«, erwiderte ich überzeugt. Mit einem gefährlichen Glitzern in den Augen zog er seine Hose wieder hoch. Ich richtete mich auf und gab meinem Kreislauf Zeit, das Erlebte zu verarbeiten. Wie so oft hatte Draven mich an meine Grenzen gebracht. Was blieb, war ein Kribbeln im ganzen Körper.
»Bis bald, meine Schöne«, raunte er und drückte mir noch einen harten Kuss auf die Lippen. »Dein Schwert und deine restlichen Waffen lehnen draußen an der Tür.« Damit zwinkerte er mir zu und wandte sich ab.
Ich beobachtete ihn dabei, wie er leichtfüßig die Treppe nach oben huschte, um durch das Fenster zu verschwinden. Genauso leise, wie er hineingekommen war. Befriedigt grinste ich und rutschte vom Altar. Jeder Muskel in meinem Körper fühlte sich matt und zufrieden an. Ich würde Draven einen Tag Vorsprung geben und ihm danach hinterherjagen. Mit dem Ziel, die nächste Runde wieder für mich zu entscheiden.


















