Nacht aus Feuer
Dark Romance Geschichte
Die Geschichte „Nacht aus Feuer“ von N. R. hat am EIS Schreibwettbewerb 2025 zu den Themen Dark Romance und Romantasy teilgenommen. Wir freuen uns darauf, die Geschichte endlich mit der Community teilen zu können!
Kapitel 1 – Die Einladung
Es war fast Mitternacht, als Lea die letzten Gläser polierte und in die Regale hinter der Bar stellte. Die Bar „Eclipse“ war ihr zweites Zuhause – rauchige Lichter, dunkle Ledersessel, ein Duft aus Whiskey, Parfum und Geschichten, die man besser für sich behielt.
„Du gehst heute früher, oder?“ rief Tarek, der Besitzer.
„Ja“, murmelte Lea, „ich bin heute nicht besonders in Feierlaune.“
„Geh nach Hause und schlaf. Du siehst aus, als würdest du jeden Moment umkippen.“ Lea zwang sich zu einem Lächeln. „Danke.“
Sie nahm ihre Jacke, trat durch die Hintertür und in die kühle Nacht. Der Regen hatte den Asphalt schwarz glänzen lassen. Als sie Richtung Fahrrad ging, bemerkte sie jemanden, der dort lehnte.
Ein Mann.
Groß. Schwarz gekleidet. Rücken an die Wand, Hände in den Taschen. Er hob den Kopf.
Lea blieb stehen.
Jonas.
Er arbeitete als Sicherheitschef des Clubs – kühl, fokussiert, unnahbar. Dunkles Haar, markante Gesichtszüge, Augen wie tiefer Rauch. Die Art Mann, der nie lächelte, außer wenn er es wirklich meinte.
Und der Mann, der sie seit Monaten völlig aus der Bahn warf.
„Du gehst spät“, sagte er ruhig.
„Ich hatte Schicht.“
Er löste sich von der Wand, kam näher. Sein Blick ruhte auf ihren Lippen, dann wieder in ihren Augen.
„Ich hab gewartet.“
„Auf mich?“
„Ja.“
Sie schluckte. „Warum?“
„Weil du mich seit Monaten ansiehst, als würdest du wissen wollen, wie sich meine Hände anfühlen. Und weil ich wissen will, ob ich richtig liege.“
Ihr Herz schlug plötzlich in jeder Faser ihres Körpers.
„Jonas… Ich“
„Sag nur, wenn ich falsch liege. Dann gehe ich sofort weg.“
Er blieb stehen. Ein halber Meter Abstand. Aber der Raum zwischen ihnen vibrierte.
Lea atmete tief ein.
Und machte den Schritt selbst.
Ihre Finger fassten an sein T-Shirt, direkt über seinem Bauch.
Jonas spannte sich leicht an.
Nie hätte sie gedacht, dass sie den Anfang machen würde. Aber da war dieses brennende Bedürfnis – nach ihm, nach seiner Nähe, nach seiner völligen Aufmerksamkeit.
„Du liegst nicht falsch“, flüsterte sie.
Für einen Moment schloss Jonas die Augen.
Als würden die Worte ihn darin bestätigen, was er sich wochenlang verkniffen hatte. „Gut“, sagte er leise, gefährlich kontrolliert. „Dann komm mit.“
Kapitel 2 – Sein Raum
Er führte sie nicht weit weg. Nur drei Straßen weiter, zu einem Loft über einer alten Werkstatt. Der Innenraum war warm, modern, mit einer Wand aus Backstein und einem großen Fenster zur Stadt. Gedämpftes Licht, dunkle Möbel.
Die Tür schloss sich hinter ihnen.
Lea spürte seine Präsenz näher. Sie drehte sich um Jonas, stand direkt vor ihr, nicht invasiv, aber fest genug, dass ihr Atem stockte.
„Bevor etwas passiert“, sagte er, „brauch ich etwas von dir.“
„Was?“
„Dein Ja.“
Er hob eine Strähne ihres Haars. „Für alles, was heute Nacht passiert. Ich werde dich anfassen, ich werde dich halten, und ich werde nicht vorsichtig sein, außer wenn du es willst. Wenn du ‚Stopp‘ sagst, höre ich sofort auf.“
Leas Blut rauschte heiß.
„Ja“, sagte sie ohne Zögern. „Ich will das.“
Er atmete einmal tief aus, als wäre etwas in ihm eingerissen, ein Damm, der zu lange gehalten hatte.
Dann küsste er sie.
Es war kein vorsichtiger Kuss. Es war heiß, drängend, fordernd. Seine Hand glitt in ihr Haar, hielt sie gerade fest genug, dass ein Zittern sie durchlief. Sie presste sich an ihn, spürte seine Stärke, seine Härte, sein Verlangen.
„Du hast keine Ahnung, wie oft ich daran gedacht habe“, murmelte er gegen ihre Lippen. „Daran, wie du klingst, wenn du nach mir greifst.“
Leas Körper reagierte sofort, unkontrolliert.
Ihre Hände fanden seinen Nacken, zogen ihn tiefer.
Jonas schob sie langsam rückwärts, bis sie gegen die große Backsteinwand stand. Sein Körper drückte sie nicht ein, aber sie spürte ihn überall.
„Wenn ich zu hart werde, sag es“, sagte er mit rauer Stimme.
„Ich sag’s, wenn du zu sanft wirst“, keuchte sie.
Er lachte leise, ein dunkles, heißes, ehrliches Lachen.
„Gut.“
Dann hob er ihr Bein an seiner Hüfte hoch, küsste sie tiefer, härter. Ihre Shirts verschoben sich, Haut berührte Haut. Lea stöhnte – und Jonas atmete scharf ein, als könnte dieser Klang ihn zerreißen.
„Lea“, murmelte er knapp, „heute Nacht gehörst du meinen Händen.“
„Und du mir.“
Seine Augen flackerten.
„Dann lass mich dich fühlen.“
Kapitel 3 – Erste Hitze
Er zog ihr Shirt aus, langsam, aber mit einer kontrollierten Intensität, die ihr Knie weich machte. Seine Hände glitten über ihren Bauch, weiter nach oben und plötzlich beugte er sich vor, küsste über ihre Brust.
„Sag mir, was du willst“, verlangte er heiser.
„Dich. Jetzt.“
Er hob sie hoch einfach so, als wäre sie federleicht und trug sie zum breiten Ledersofa. Lea lachte überrascht, aber ihr Lachen wurde von einem scharfen, verlangenden Stöhnen erstickt, als Jonas sie auf die Kissen legte und sich über sie schob.
„Ich wollte das hier so lange“, sagte er, und sein Atem streifte ihren Hals, „aber ich wollte sicher sein, dass du mich wirklich willst.“
„Ich wollte dich schon beim ersten Tag, an dem du die Bar betreten hast.“
Sein Blick wurde dunkel.
„Sag’s nochmal.“
„Ich will dich.“
Er küsste sie – tiefer, hungriger, seine Hand an ihrer Hüfte, dann höher, unter ihren BH. Seine Finger fanden den Verschluss, lösten ihn mit einer geübten Bewegung, und der Stoff glitt weg.
„Schön“, murmelte er, als würde er sie studieren. „Verdammt schön.“
Lea zog ihn runter und küsste ihn fordernd, ließ ihre Fingernägel über seinen Rücken fahren. Sein Atem stockte.
„Noch mal“, sagte er rau.
Sie tat es. Kratzte leicht über seine Schulterblätter.
Jonas stieß ein tiefes, kehliges Geräusch aus.
„Du machst mich wahnsinnig.“
Er senkte den Kopf, nahm ihren Brustwarzen in den Mund, saugte sie hart an, bis sie keuchte und ihr Becken sich gegen ihn presste. Seine Hand lag schwer auf ihrer Hüfte, fixierte sie, während sein Mund, seine Zunge, seine Zähne genau wussten, wie sie reagieren würde.
Leas ganze Haut brannte.
„Jonas… bitte…“
Er hob den Kopf.
„Sag mir, was du willst.“
„Dich in mir.“
Seine Pupillen weiteten sich.
„Noch nicht“, sagte er leise. „Ich will hören, wie du kommst, bevor ich dich nehme.“ Seine Hand glitt zwischen ihre Beine.
Sie war völlig bereit.
Er sah es.
Und lächelte gefährlich.
„Perfekt.“
Seine Finger drangen in sie ein, langsam zuerst, dann tiefer, schneller. Sein Daumen fand ihren empfindlichsten Punkt, kreiste hart genug, dass sie sich in das Sofa krallte.
„Jonas…oh …Gott“
„Ja, genau so“, murmelte er an ihrem Hals, während er sie festhielt. „Lauter.“
Seine Bewegungen waren präzise, gnadenlos, genau richtig.
Ihr Körper spannte sich an, zog zusammen, brach auseinander.
Sie kam mit einem Schrei, der aus tiefster Hitze stammte.
Jonas sah ihr direkt in die Augen, während sie zitterte, und sprach leise: „Das war erst der Anfang.“
Kapitel 4 – Zweite Flamme
Er ließ ihr kaum Zeit, sich zu fangen. Jonas zog sie hoch, drehte sie um, seine Hände an ihren Hüften. Sie kniete auf dem Sofa, ihr Rücken zu ihm.
„Wenn ich zu hart bin, sag es.“
Seine Stimme war rau.
„Versuch’s“, keuchte sie.
Er packte ihre Hüfte… fest, aber nicht schmerzhaft – und beugte sich vor, küsste ihren Nacken. Sein Körper drückte sich an ihren Rücken, und sie spürte, wie sehr er sie wollte.
„Lea, ich will dich seit Monaten… und jetzt will ich alles.“
„Nimm es.“
Ein tiefes Beben ging durch seine Brust.
Er führte sich an sie heran.
Und dann glitt er in sie.
Hart.
Tief.
Vollständig.
Lea stieß ein heiseres Stöhnen aus. Jonas packte ihre Hüfte fester, hielt sie stabil, während er sich bewegte – rhythmisch, kraftvoll, kontrolliert. Jeder Stoß ließ ihre Finger nach Halt suchen. Sie presste ihr Gesicht in die Kissen, keuchte seinen Namen.
„Lea… du fühlst dich unglaublich an“, presste er hervor. „Verdammt… du machst mich verrückt.“
Seine Hand glitt in ihr Haar, zog leicht. Sie bäumte sich auf.
„Mehr“, keuchte sie. „Bitte.“
Er gab ihr mehr.
Die Bewegungen wurden härter, seine Atmung schwer, sein Griff fester. Jeder Stoß schickte eine Welle der Lust durch sie. Ihre Beine zitterten.
„Jonas… ich…“
„Komm“, flüsterte er heftig an ihrem Ohr. „Komm noch mal für mich.“
Seine Hand wanderte nach vorne, fand sie, rieb im perfekten Rhythmus, und…
Sie explodierte.
Die Welt wurde weiß.
Ihr Körper krümmte sich, vibrierte, verlor jeden Halt.
Jonas folgte ihr Sekunden später, stöhnte tief, presste sich an sie und kam hart, tief, heiß. Sie fielen zusammen aufs Sofa, ineinander verschlungen, schweißbedeckt, außer Atem.
Kapitel 5 – Nachdem die Hitze verglüht
Eine Weile sagten sie nichts. Lea lag halb auf Jonas’ Brust, sein Arm um sie geschlungen. „War das… zu viel?“ fragte er leise.
Sie lachte erschöpft, weich.
„Es war genau richtig.“
Er zog sie näher.
„Gut. Denn ich bin noch lange nicht fertig mit dir.“
„Noch eine Runde?“ fragte sie grinsend.
Er sah zu ihr runter, Augen dunkel vor Lust und Zärtlichkeit.
„Mit dir? Immer.“
Kapitel 6 – Der Morgen danach
Lea wachte auf, weil Sonnenlicht durch das Loftfenster fiel und Jonas’ Hand schwer und warm auf ihrer Hüfte lag. Sie lag halb auf ihm, sein Herz schlug ruhig, kraftvoll.
Für einen Moment war alles still.
Dann öffnete Jonas die Augen. Grau. Wach. Raubtierartig aufmerksam. „Guten Morgen“, murmelte er, seine Stimme etwas tiefer als sonst.
Lea strich ihm über die Brust. „Ich fühle mich, als hättest du mich fünfmal auseinandergebaut.“
„Das waren auch fünfmal.“
Ein flüchtiges, gefährlich schönes Lächeln.
Lea lachte leise. „Du bist unmöglich.“
„Du kannst mich heute Nacht weiter bestrafen dafür.“
Er setzte sich auf. „Ich will dich noch. Viel mehr. Härter.“
Sie errötete, aber ihre Pupillen erweiterten sich.
„Heute Nacht gehört mir“, sagte sie.
Jonas’ Atem stockte – nur einen Hauch.
Es war das erste Mal, dass sie die Kontrolle beanspruchte.
„Dann werde ich tun, was du willst.“
„Gut“, sagte sie leise. „Du wirst es brauchen.“
Kapitel 7 – Der Mann im Schatten
Am Nachmittag ging Lea zur Bar, um ihre Schicht für den Abend zu checken. Das „Eclipse“ war dunkel, ruhige Musik lief. Sie war allein, dachte sie jedenfalls.
Dann hörte sie das Knacken eines Glases.
Sie drehte sich um.
Ein Mann stand im Türrahmen.
Groß, muskulös, Tattoos, dunkle Augen, ein Lächeln, das nicht freundlich war. „Du bist Lea.“
„Wer…“
„Ich bin Maro.“
Der Name sagte ihr nichts.
„Und ich bin der Bruder von Jonas.“
Lea fröstelte plötzlich.
Er sah nicht aus wie Jonas.
Er war… kälter.
Und er sah sie an, als würde er sie kennen… zu gut.
„Jonas hat nie…“
„Er hat viel nicht erzählt“, unterbrach Maro ruhig. „Zum Beispiel, dass er jemanden jagt.“ „Wen?“
Maro nahm ein Messer aus der Tasche, drehte es zwischen den Fingern, als wäre es ein Spielzeug.
„Mich.“
Lea spürte, wie ihr Herz raste.
„Und jetzt jagt er dich, weil du ihm gefährlich wirst.“
„Was meinst du mit gefährlich?“
Maro trat näher, sein Duft war herb, die Luft plötzlich enger.
„Jonas verliebt sich nie“, sagte er. „Nie. Aber du? Du bist anders. Und wenn Jonas jemanden liebt… macht er Fehler. Große Fehler.“
Lea schluckte.
„Und du? Was willst du?“
Er beugte sich vor, sein Mund an ihrem Ohr:
„Ich will sehen, wie weit Jonas geht, um dich zu behalten.“
Kapitel 8 – Jonas erfährt die Wahrheit
Am Abend, als Jonas ins Loft zurückkam, stand Lea am Fenster – bleich. Er sah sofort, dass etwas passiert war.
„Lea.“ Seine Stimme wurde scharf. „Was ist passiert?“
Sie drehte sich um.
„Dein Bruder war hier.“
Jonas erstarrte.
Sein Gesicht veränderte sich – der ruhige, kontrollierte Mann verschwand. Etwas Dunkles trat an seine Stelle.
„Was hat er gesagt?“ fragte er rau.
„Dass du ihn jagst. Dass ich dir gefährlich werde. Was hat das zu bedeuten?“ Jonas ging langsam zu ihr. Jeder Schritt geladen.
„Ich wollte nicht, dass du es so erfährst.“
„Was?“
Er hob ihre Hand, küsste ihre Fingerknöchel, als würde er sie beruhigen wollen.
„Ich habe Maro verraten. Vor zwei Jahren. Er war mein Partner – im Sicherheitsdienst. Wir waren beide in etwas verwickelt, das außer Kontrolle geraten ist. Und Maro wollte weiter machen. Ich nicht. Er will mich tot sehen.“
Lea spürte die Kälte in seinem Ton.
„Und warum jagt er mich?“
Jonas’ Hände spannten sich.
„Weil er weiß, was du mir bedeutest. Und ich würde alles tun, um dich zu schützen. Alles.“
„Alles?“
„Wenn es darum geht, dich zu behalten – ja.“
Ein gefährlicher Satz.
Aber Lea spürte: Er meinte es.
Er war kein Mann, der große Worte machte.
„Er sagt, du würdest Fehler machen, wenn du jemanden liebst.“
Jonas schloss ihre Hand in seiner.
„Ja. Und ich mache gerade einen. Ich lasse dich zu nah an mich ran. Und ich werde Maro töten, wenn er dich nochmal ansieht.“
Lea starrte ihn an.
Ehrlich. Schonungslos.
Es erschreckte sie – und reizte sie gleichzeitig auf eine tief dunkle Weise. „Jonas… ich habe keine Angst vor dir.“
Er atmete schwer aus.
Legte seine Stirn an ihre.
„Gut. Denn ich brauche dich heute Nacht.“
Kapitel 9 – Die zweite Nacht
Es begann nicht mit sanften Küssen.
Es begann damit, dass Jonas sie gegen die Wand zog und ihr Shirt in einer einzigen, bestimmten Bewegung auszog. Seine Augen waren dunkel, hitzig, verletzlich und gefährlich zugleich.
„Ich will dich fühlen“, sagte er rau. „Ich will mich daran erinnern, warum niemand dich jemals anfassen darf außer mir.“
Lea legte ihre Hände auf seine Brust.
„Dann nimm mich.“
Sein Atem wurde tiefer.
Er drehte sie um, presste sie mit dem Rücken gegen die Wand, seine Hand an ihrer Hüfte – fest, nicht schmerzhaft, aber unmissverständlich kontrollierend.
„Wenn es dir zu hart wird…“
„Sag ich’s. Ich weiß.“
Er küsste ihren Nacken, hart, verlangend. Seine Zähne an ihrer Haut ließen sie keuchen. Eine Hand glitt zwischen ihre Beine.
„Du bist schon heiß“, murmelte er. „Gut.“
Seine Finger fanden sie.
Diesmal ohne große Vorsicht.
Schnell.
Hart.
Präzise.
Perfekt.
Lea stöhnte laut, ihr Kopf fiel zurück an die Wand.
„Lauter“, verlangte Jonas in tiefem Ton. „Ich will hören, dass du mir gehörst.“ „Jonas…“
„Sag es.“
„Ich gehöre dir!“
Sein Keuchen war roh.
Er zog sie an der Hüfte von der Wand weg und hob sie hoch, ihre Beine um seine Taille. Er trug sie zum Küchentresen, setzte sie darauf, atmete schwer gegen ihren Hals.
Sie nahm seinen Kopf, zog ihn zu einem Kuss, heiß, wild, verlangend. „Ich will dich in mir“, keuchte sie.
„Das wirst du.“
Er riss ihr die Hose herunter, schob seine eigene tiefer, und dann – ohne zu warten – glitt er hart in sie.
Lea schrie vor Lust.
Jonas packte ihre Hüfte fester, hielt sie, stieß tief in sie hinein, jeder Stoß präzise, kontrolliert, aber unerbittlich.
„Bitte… weiter…“ keuchte sie.
„Du bekommst alles.“
Er nahm ihren Oberschenkel, zog ihr Bein höher, öffnete sie weiter für sich und legte sein Gewicht in jeden Stoß.
Die Aufschläge seines Körpers gegen den ihren machten sie fast wahnsinnig. „Jonas… ich…“
„Komm“, befahl er heiser. „Jetzt. Für mich.“
Sie kam hart, ihre Hände krallten sich in seinen Rücken, ihr Körper vibrierte gegen ihn. Jonas’ Kontrolle brach.
Er packte ihre Hüfte, stieß dreimal, hart und tief, und kam mit einem rauen, tiefen Stöhnen. Sie hielt ihn fest, beide zitternd.
Kapitel 10 – Der Anruf
Sie lagen später im Bett, Jonas’ Hand auf ihrer Taille, als ihr Handy vibrierte. Eine unbekannte Nummer.
Lea nahm ab. „Hallo?“
Stille.
Dann eine tiefe Stimme:
„Du solltest wissen, dass Jonas dich nicht zufällig in sein Leben gelassen hat.“
Leas Blut gefror.
„Wer ist da?“
„Das spielt keine Rolle. Was wichtig ist: Jonas hat dich vor Monaten bereits beobachtet. Du warst kein Zufall. Du warst ein Auftrag.“
Leas Herz rutschte in den Magen.
„Was… für ein Auftrag?“
Die Stimme lachte leise.
Kalt.
„Dich zu beschützen? Oder dich zu benutzen? Frag ihn, warum er wirklich im ‚Eclipse‘ angefangen hat.“
Die Leitung klickte.
Stille.
Lea saß da, kraftlos, das Telefon in der Hand.
Jonas lag neben ihr.
Wach.
Er hatte jedes Wort gehört.
Sein Gesicht war angespannt.
Hart.
Bereit für eine Wahrheit, die er zu lange verdrängt hatte.
„Lea…“, sagte er leise.
Sie sah ihn an.
Und zum allerersten Mal wirkte Jonas… nicht gefährlich.
Sondern schuldig.
„Ich kann dir erklären, warum ich damals wirklich herkam.“
Leas Puls raste.
Sie saß auf, zog das Laken enger um sich.
„Dann fang an.“
Jonas holte tief Luft.
„Ich bin nicht zufällig in deinem Leben getreten. Ich wurde auf dich angesetzt.“
















